Fess House Party New Orleans Style

Fess House Party New Orleans Style @ Tipitina’s – 501 Napoleon Ave. New Orleans, LA 70115
Fess House Party New Orleans Style
Fess‘ House Party New Orleans Style @ Tipitina’s

A Benefit to Renovate & Preserve the Family Home of Professor Longhair

With music by George Porter, Jr. & The Tipitina’s All-Stars And special guests Dr. John, Allen Toussaint, Ellis Marsalis, Ed Volker, & more

Die Herausgabe des Albums House Party New Orleans Style (Zensor ZS 36) war ein außergewöhnliches Ereignis in der Geschichte amerikanischer Musik.Das Material – die Lost Sessions-wurde in den Jahren 1971/1972 für die Firma Bearsville aufgenommen, aber nie veröffentlicht, und drohte, in einer privaten Sammlung langsam zu verstauben. Es sind die ersten Aufnahmen dieses legendären New Orleans- Pianisten, die gemacht wurden, nachdem 1970 seine zweite Karriere begann, und die nach seinem Tod im Jahre 1980 einen sagenhaften Ruhm erhielten, aber nirgendwo aufzufinden waren.

Professor Longhair(am 18.12.1918 in Bogalusa/Louisiana unter dem Namen Henry Roeland Byrd geboren) ist einer der Ahnen des Rock ’n‘ Roll – schon in den 40er und 50er Jahren spielte er, aus der Tradition des Jazz herausgewachsen, einen für New Orleans typischen Rhythm & Blues, der musikalische Elemente des Ragtime,New Orleans Boogie, Latin, Cajun und Zydeco vereinigt.
longhair Sein einzigartiges Pianospiel- rhythmisch harter Anschlag mit der linken Hand und schnell dahingleitende Arpeggios der Rechten, sowie eine perkussive Pedaltechnik – beeinflußte später Musiker wie Fats Domino, Huey Smith, Dr. John und Allen Toussaint.

Unter den Kennern und Genießern des Rhythm & Blues erhielt „Fess“ einen fast mythologischen Ruhm als ‚Bach des Rock ’n‘ Roll‘
(wie Allen Toussaint ihn nennt), der sich allerdings nicht in entsprechenden Veröffentlichungen niederschlug, denn das breite amerikanische Publikum akzeptierte seinerzeit schwarze Musik erst, wenn ihre Ursprünge ausgewaschen und geglättet und – von Weißen nachgespielt – radiotauglich und somit kommerziell erfolgreich werden konnte. Seine Live-Auftritte in den Clubs New Orleans dagegen lockten Massen von begeisterten Zuhörern an, die sich in Trauben vor den überfüllten Kneipen sammelten. In den 50er Jahren gelangen „Fess“ Hits in den R & B Charts (Baldhead, Tipitina und das 1958 eingespielte „Go To The Mardi Gras“ wurden seine meistgekauften Platten, die noch heute reichlich Absatz finden). Doch bald darauf versank er wie so viele schwarze New Orleans Musiker in Vergessenheit, bis ihn Quint Davis
und Alison Kaslow Ende der 6oer Jahre in einem Plattenladen wiederentdeckten, wo er gerade den Boden fegte.

1971 spielte „Fess“ dann mit einem Riesenerfolg auf dem New Orleans Jazz & Heritage Festival, ein Jahr später erschien seine erste LP mit Aufnahmen , und aus dieser Zeit stammen die nun veröffentlichten Aufnahmen, die Lost Sessions.

Die erste Session wurde 1971 in Batton Rouge mit dem legendären, blinden Gittaristen Snooks Eaglin (der Ex-Gitarrist der Meters), dem Schlagzeuger Shiba und dem Bassisten Will Harvey Junior aufgenommen, die Zweite fand 1972 statt, auf der Professor Longhair mit ‚Zig‘ Modeliste am Schlagzeug, dem Bassisten George Davis und wieder mit Snooks Eaglin spielte.

Die Lost Sessions sind nicht nur musikhistorisch von Bedeutung, sie beweisen, daß die Legende um Professor Longhair wahr ist. Seine Musik – auch sein kehlig vibrierender Tenor – sind voller Energie und Seele, und das Zusammenspiel der Musiker beweist höchstes musikalisches Format.

Nur wenige Jahre nach seiner Wiederentdeckung starb Fess – genau an dem Tag, als seine LP ‚Crawfish Siesta‘ bei Aligator Records, Chicago, erschien. tausende von Menschen kamen zu seiner Beerdigung, unter vielen anderen Musikern auch Fats Domino, Irma Thomas und die Neville Brothers – erst zu seinem Tode wurde Professor Longhair die verdiente Aufmerksamkeit durch die Medien erwiesen, die er Zeit seines Lebens nie erhalten hatte.

„Jetzt sagt jeder, daß er ein Genie ist“, sagt Quint Davis, „aber warum haben sie es nicht gesagt, als er noch lebte? Er hatte einen solch umfassenden Einfluß auf die Musik, aber die Schallplattenindustrie hat ihm nie eine Chance gegeben.“

Und Aaron Neville sagt : „ The body is dead, but Byrd is still here.

PROFESSOR LONGHAIR – Tipitina von nighttripper

porter
A brief look at George Porter, Jr.’s career will prove that he is the premiere bass player and performer. Unmatched and in a league of his own, his career has spanned nearly thirty years working with artists as diverse as Robbie Robertson and Earl King. Further inspection at the roster of artist with whom he has performed is a virtual Who’s who of the entertainment field. Beginning in the 60’s, his career started with Eddie Bo and Irving bannister & His All-stars His recording career also began at that time, recording hundreds of songs with Allen Toussaint, Marshall Seahorn, Earl King, Lee Dorsey and Johnny Adams. 1965 began a collaboration that has lasted to this day with the Legendary Meters, considered by many, the best Rock-Fusion Band in the world.

The seventies and eighties took George Porter, Jr. into the realms of Rock and Pop working with Dr. John, Paul McCartney, Robert Palmer, Patti Labelle and Jimmy Buffett, amongst others. The nineties might very well prove the most auspicious, as he gains further recognition due to his work with Robbie Robertson and David Byrne. Born and raised in New Orleans, Louisiana, George Porter, Jr. continues to live there; although his career has kept him on the road a good deal of the time. Currently, George Porter, Jr. and The Pardners continue to play locally and in nearby states such as Florida, Colorado, Atlanta, Mississippi, Arkansas, and Chicago.

Donald Harrison, Jr. is regarded as one of the most influential musicians of our times, yet he remains inextricably tied to his New Orleans roots. The son of late great Big Chief Donald Harrison, Sr., he began working with Roy Haynes at age 19 and Jack McDuff at age 20. He joined Art Blakey’s Jazz Messengers at age 21. A few years later, he co-led a band with Terence Blanchard that had an enormous impact on the development of the „neo-conservative“ movement. After that group split in 1989, Harrison became a prodigious leader releasing a number of well-received records. Harrison has also discovered and nurtured some of the finest young jazz musicians like the young trumpeter Christian Scott, Mark Whitfield, Dwayne Burno, Christian McBride, Cyrus Chestnut, as well as rap icon The Notorious BIG who was his neighbor in Brooklyn for eight years. He also worked throughout the 90’s with a wide variety of world-class talents. Such notables include Lena Horne, Spike Lee, Latin jazz giant Eddie Palmieri, and the smash hip-hop groups, Jazzmatazz, The Notorius BIG, and Digable Planets. All of this diverse experience fuels Harrison’s dynamic sound. In the new millennium, Harrison has written and performed major orchestral works. Recently he has performed with his own groups as well as The Head Hunters, Jennifer Holiday, Larry Coryell, and The Art of Four with Billy Cobham, Ron Carter, and James Williams.

Ein Gedanke zu „Fess House Party New Orleans Style

  1. ach wie schön es wäre diesen Haufen mal in ihrer Heimat zu sehen.
    hörte sich nach ner wunderbaren party an…
    ich kann nur sagen von allen toussaint sehr beeindrucked zu sein:
    ich schüttelte ihm die hand als er- angeblich bei seiner jemals einzigem tour im ausland hier in berlin den meistersaal in den alten hansa studios, mit elvis costello in 2008 bespielte.
    wunderbare musikalische geschichte wurde in NOLA geschrieben.

    danke

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